102 – „I Want a Better Catastrophe“ von Andrew Boyd

Der Klimwandel war schon das eine oder andere Mal Thema in unserem Podcast. In seinem Buch „I Want a Better Catastrophe“ nimmt Andrew Boyd jedoch eine besondere Perspektive ein, die Manche als schonungslos ehrlich und Andere als pessimistisch beschreiben würden:

Boyd stellt sich in seinem Buch der unvermeidlichen Realität, die die Klimakatastrophe in den nächsten Jahrzehnten bedeuten wird: Große Teile der Erde werden unbewohnbar werden, die Zivilisation, die wir heute kennen, wird sich nicht länger halten können und wir werden unermessliches Leid erleben. Wie, fragt sich Boyd, lässt sich da noch ein Sinn im Leben finden?

Dazu interviewt er unterschiedliche Menschen, die sich zu genau dieser Frage Gedanken gemacht haben, und reflektiert diese Gespräche für sich. Denn die Fragen sind ernst und wir als Gesellschaft tun alles, diese Realität zu verdrängen, wo wir lernen müssten, unser eigenes Ende zu betrauern.

Shownotes

  • Webseite zum Buch
  • Interviewpartner im Buch:
    • Guy McPherson — “If we’re the last of our species, let’s act like the best of our species.”
    • Tim DeChristopher — “It’s too late — which means there’s more to fight for than ever.”
    • Meg Wheatley — ​“Give in without giving up.” Can I get my Buddhism with a side of strategy, please?
    • Gopal Dayaneni— “We’re going to suffer, so let’s distribute that suffering equitably.”
    • Jamey Hecht— “Witness the whole human story through tragic eyes.”
    • adrienne maree brown— “How do we fall as if we were holding a child on our chest?”
    • Robin Wall Kimmerer— “How can I be a good ancestor?”

Quellen und so

Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).

Das Umblättern zwischen den Teilen des Podcasts kommt hingegen von hoerspielbox.de.

Zwischen zwei Deckeln findest du auch im sozialen Medium deiner Wahl: Mastodon und Bluesky.

Verfasst von:

Schreibe den ersten Kommentar

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert