039 – Vom Ende des Gemeinwohls von Michael J. Sandel

In der letzten Episode haben wir unter anderem gehört, wir hätten verlernt, eine grundlegend andere Gesellschaft zu denken. In dieser Episode geht es darum, woran es denn in unserer aktuellen Gesellschaft hakt und an welchem Punkt das Nachdenken über eine neue Gesellschaft ansetzen könnte:

Der Philosoph Michael J. Sandel beschreibt in seinem Buch mit dem Titel „Vom Ende des Gemeinwohls“ die Folgen der Meritokratie, also einer Gesellschaftsordnung, die hauptsächlich auf Leistung beruht. Er kritisiert, dass diese Form der Leistungsgesellschaft mitunter für den aufkommenden Populismus verantwortlich ist und zur Erosion des Gemeinwohls führt.

Shownotes

Mehr Literatur

Quellen und so

  • Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
  • Das Umblättern zwischen den Teilen des Podcast kommt hingegen von hoerspielbox.de.

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Ein Kommentar

  1. Wenn es um die Auflösung der Verknüpfung von Geld und Moralität geht, hilft vielleicht ein Blick in die Edo-Periode Japans. Samurai waren oft arm, aber ein hoher Stand, währen Händler oft reich aber ein niederer Stand waren. Konfuzius sah in Händlern keinen hohen Mehrgewinn für die Gesellschaft, da sie nichts schufen.

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