042 – Europa: Infrastrukturen der Externalisierung von Arch+ 239

41 Folgen lang haben wir euch jetzt Sachbücher vorgestellt. Diesmal ist alles anders! Es gibt *Trommelwirbel* eine Zeitschrift! Glaubt ihr nicht? Hört rein, es lohnt sich!

Die Ausgabe 239 der Zeitschrift Arch+ mit dem Titel Europa – Infrastrukturen der Externalisierung fokussiert darauf, wie die Infrastruktur unser Europa prägt und auch dessen kolonialistisches Erbe in Afrika. Sie zeigt auf, dass Europa in erster Linie als Infrastruktur für einen Markt konstruiert ist, der Afrika als ressourcenreiches Hinterland begreift, das ausgebeutet werden kann und auch immer noch wird.

Shownotes

Mehr Literatur

Quellen und so

  • Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
  • Das Umblättern zwischen den Teilen des Podcast kommt hingegen von hoerspielbox.de.

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Ein Kommentar

  1. 6. August 2022
    Antworten

    Tach allerseits.
    Hochspannende Folge. Dennoch: Schade! Nicht der Inhalt, nur die Enthüllung am Schluss…
    Hatte im Laufe der Vorstellung auch bereits an ATLANtropa gedacht – der Gipfel der Kolonialherrlichkeit wurde dann jedoch gekappt;-).
    Vielleicht kann ich dennoch mit zwei Highlighttopern aufwarten, die den Eindruck dieses Wahnsinnsprojektes deutlich machen
    1. Eure Podcast-Kollegen von Geschichten aus der Geschichte hatten in ihrer ersten Feedback-Sonderfolge das Thema aufgegriffen und just den Romanautor hierfür zu Gast, mit ihm darüber zu plaudern: Atlantropa
    https://www.geschichte.fm/archiv/fgag01-atlantropa/
    2. Und jetzt zum Anschnallen, der Highlightknaller! SWR2 Archivradio – immer wieder klasse! Ein – unüberhörbar geskriptetes – Interview mit eben diesem Herman Sörgel, Ersinner dieser Wahnsinnstat, der 1952 im SWR-Radio das durchdachte Projekt samt aller Vorteile präsentiert – UND es noch toppen will, indem er wiederum im Kongo ähnlich gigantomanisch inmitten Afrikas bauen will
    https://www.swr.de/swr2/wissen/archivradio/das-mittelmeer-tieferlegen-herman-soergel-erklaert-seinen-atlantropa-plan-100.html
    Bzw.: WOLLTE – zum Glück!
    Hatte Hans Dominik hierzu nicht einen ähnlichen Roman ersonnen? Und Bernhard Kellermanns Der Tunnel
    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Tunnel
    fußt ja auf einer vergleichbar wahnwitzigen Größenwahnidee umpflügendster Ingenieurskunst.
    Vom Setting, das da entstanden wäre, erinnert es mich an die Zeitreise-„Kulisse“ in Wolfgang Jeschkes „Der letzte Tag der Schöpfung“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_letzte_Tag_der_Sch%C3%B6pfung
    Es spielt – Spoiler – zur Zeit der sog. „Messinischen Salinitätskrise“, als das Mittelmeer tatsächlich größtenteils und ggf zeitweise komplett ausgetrocknet war – damals
    https://de.wikipedia.org/wiki/Messinische_Salinit%C3%A4tskrise
    Machbar schon, wenn man die Geologie nur wirken lässt:-) Aber nichts für die hastig experimentiert werdenden Menschen, wenn sie nach Anweisung der Mäuse handeln… (so viel zweiundvierzig muss sein!)
    Gruß Dominic

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